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Autor: Victoria Peck

Wie der Tor-Browser Privatsphäre schützt – aber ist er perfekt?

Angesichts der zunehmenden Sorgen über Überwachung, Datensammlung und Tracking rückt die Sicherheit im Netz für viele in den Vordergrund. Um wieder mehr Kontrolle zu gewinnen, greifen sie zu datenschutzorientierten Tools, die die Sichtbarkeit für neugierige Blicke verringern. Der Tor-Browser, eine kostenlose Software, verbessert die Privatsphäre, indem er den Internetverkehr über mehrere Server leitet und so die Online-Aktivität verschleiert. Dieses komplexe Routing-Verfahren, bekannt als Onion Routing, verschleiert IP-Adresse und Standort, sodass selbst Internetanbieter und Werbetreibende sie nicht sehen können. Trotz des hohen Schutzes ist es jedoch nicht unfehlbar. Schwachstellen außerhalb des Netzwerks Strafverfolgungsbehörden haben gelegentlich Schwachstellen im Tor-Netz oder im Nutzerverhalten ausgenutzt und dabei etwa den Datenverkehr über kompromittierte oder bösartige Exit-Nodes überwacht. In der Regel stützen sich solche Methoden aber auf eine Kombination mehrerer Faktoren – zum Beispiel falsch konfigurierte Software oder fehlende Verschlüsselung – und nicht allein auf die Kontrolle eines Exit-Nodes. Innerhalb des Tor-Netzes ist der Datenverkehr mehrfach…

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